Ergebnis der Beratungen war u. a. ein gemeinsamer Brief, den die Mitglieder der Bischofskonferenz in ihren Landeskirchen an Erzieherinnen und Erzieher schickten. Darin wurde ihr Engagement in evangelischen Kindertagesstätten gewürdigt und für ihren „engagierten Einsatz“ gedankt. Wörtlich hieß es: „Wir möchten Ihnen dafür danken, dass Sie trotz mancher Widrigkeiten an Ihrer Aufgabe mit Optimismus und Gottvertrauen festhalten.“ Eltern, Kindertagesstätten und Schulen hätten je auf ihre Weise teil an der Verantwortung für Kinder. Diese müssten Anregungen erhalten, damit ihre Wahrnehmung und ihr Verstehen sich weiten könne. Kinder müssten zu sozialem Verhalten angeleitet werden. Und sie bräuchten Geschichten von Gott und der Welt. In dem Brief wurden Erzieherinnen und Erzieher ermutigt, die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde zu pflegen. Andachten und Gottesdienste, die Vernetzung mit Kindergottesdienst, Kinderbibelwoche, einer Kindergruppe oder einem Kinderchor und manches mehr böten dazu Gelegenheiten. Der Bildungsauftrag an den Kindern umfasse neben intellektuellen, praktischen, musischen und sozialen Fähigkeiten nicht zuletzt die Herzensbildung. Und die schließe immer auch ein Hineinwachsen in den Glauben ein. Manche Erzieherinnen und Erzieher fühlten sich hier überfordert. In der Kirchengemeinde, dem regionalen Kirchenbezirk oder der Landeskirche gebe es dazu Möglichkeiten, Unterstützung zu finden.
Hinweis. „Texte aus der VELKD“ Nr. 151 können im Internet unter http://www.velkd.de/1678.php kostenlos heruntergeladen oder beim Amt der VELKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover (versand@velkd.de) bestellt werden.