Ulrich würdigt in seinem Glückwunschschreiben das große Engagement, mit dem sich Meister in seinem ersten Bischofsjahr bereits ein umfassendes Bild von den kirchlichen Bedingungen in Niedersachsen verschafft habe. „Durch Ihre intensive Besuchstätigkeit haben Sie sich schon schnell ein facettenreiches Bild der Landeskirche erwerben können.“
Als Bischof habe man, so Ulrich, unmittelbaren Anteil an den Entwicklungen in allen kirchlichen Bereichen. „Es ist immer wieder schön zu erleben, wie viel Engagement, Identifikation und Glaubensmut in den Gemeinden lebendig ist – mehr jedenfalls, als in manchen pessimistischen Prognosen laut wird. Aber natürlich erfahren wir im Bischofsamt auch viel von problematischen Entwicklungen“, so Ulrich weiter.
Von einem Bischof werde vielfach erwartet, dass er „ein Repräsentant des Zusammenhalts und gar des Zusammenhalts in der Wahrheit“ sei. Meister habe durch seine öffentlichen Beiträge deutlich gemacht, dass er diesen „Willen zum Wesentlichen“ habe. Die Aufgabe eines Bischofs sei es, nicht viele Worte zu machen, sondern „durch Worte immer wieder unsere Wirklichkeit in den heilsamen Horizont des Evangeliums zu stellen.“
Ulrich freue sich darauf, im neuen Jahr 2012 mit Meister in der Bischofskonferenz der VELKD zusammenzuarbeiten.